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Ihr werdet gleich merken – da stecken ganz viele Emotionen in dem Post. Meine erste Geburt verlief leider nicht so schön. Ich wurde von den Anwesenden nicht ernst genommen und mir wurde eine Behandlung aufgedrängt, zu der ich ganz explizit „Nein“ gesagt habe. Darum ist es mir eine Herzensangelegenheit, dass jede Frau weiß, dass sie entscheiden darf, soll und sogar muss! Nicht nur für sich selbst sondern auch für ihr Kind. Viele Frauen zehren sehr lange an Geburtstraumata und diese können die Beziehung und Bindung zum Kind massiv beeinträchtigen. Darum bitte ich euch – steht für euch und eure Rechte ein.

Die Überschrift verrät es ja schon – es geht um Hypnobirthing. Ich habe das Buch dazu bereits durchgelesen und dachte an so vielen Stellen „Ja! Genau das ist es!“ Ich hatte so viel Aha-Erlebnisse und wieso man heutzutage teilweise so rücksichtslos mit den Bedürfnissen der gebärenden Frauen umgeht wird so einfach erklärt und dargestellt – definitiv lesens- und empfehlenswert. Doch das ist ja heute nicht der Hauptpunkt. Nein, es geht um meine These zu dem Thema.

Warum ich davon überzeugt bin, dass Hypnobirthing funktioniert

Man liest ja an vielen Stellen Erfahrungsberichte zu diesem Thema. Ganz viele sind total begeistert, andere sagen es hat geholfen, aber die Schmerzen nicht genommen und dann gibt es noch die, die total enttäuscht sind. Wie kommt es, dass das für einige funktioniert und andere nicht? Wieso darf nur ein Teil der Frauen ohne Schmerzen und selbstbestimmt gebären? Was zur Hölle ist der Unterschied?

Bevor ich euch jetzt schreibe was der Unterschied ist, sage ich euch eines – es ist einfach. Es ist so verdammt einfach, dass ihr wahrscheinlich dazu geneigt seid den Beitrag einfach zu schließen, die Augen zu verdrehen und es zu vergessen. Doch ich bitte euch inständig – lest den gesamten Beitrag zu Ende. Wirklich, es ist wichtig, weil es nicht nur auf Hypnobirthing anwendbar ist! Es kann euer gesamtes Leben auf den Kopf stellen. Ja ich weiß, ich verspreche viel – aber nichts, was ich nicht halten kann 😉

Der Glaube kann Berge versetzen

Der Unterschied zwischen diesen drei Gruppen ist folgendes – der Glaube daran, dass es wirkt. Wenn eine Frau sich dieses Buch kauft oder einen Kurs dazu macht und ernsthaft daran glaubt, dass es wirklich möglich ist und auch sie eine schmerzfreie und selbstbestimmte Geburt haben kann, dann wird sie Himmel und Hölle dafür in Bewegung setzen. Ja, so einfach ist das. Das ist der wichtige erste Schritt.

Von nichts kommt nichts

Was kommt nach dem Glauben? Das Tun. Ja, man muss auch wirklich etwas dafür tun. Man muss Zeit und eventuell auch Geld investieren. Die Übungen müssen wirklich regelmäßig gemacht werden und zwar nach den Angaben die im Buch stehen. Nicht „ach, wenn ich die Übungen 1-2 Mal mache und vor der Geburt noch 1-2 Mal dann wird das schon.“ Mädels, kneift eure Pobacken zusammen, setzt euch hin und macht die Übungen mindestens 3 Monate lang jede Woche mindestens 3 mal!

Ihr schafft es nicht euch in eurem normalen Leben, dass hoffentlich nicht so stressig ist hinzusetzen und die Übungen zu machen und erwartet dann, dass es während der Geburt klappt? Ihr könnt nicht nichts tun und dann denken, dass es in einer Extremsituation funktioniert in der ihr im schlimmsten Fall auch noch alleine seid und die Ärzte euch zu etwas drängen wollen, was ihr nicht wollt! Bitte bitte macht die Entspannungsübungen. Gerade in der heutigen Zeit in der wir uns so selten entspannen können, müssen wir Entspannung üben. Mit jedem Mal wird die Entspannung tiefer und es geht schneller. Ihr wollt eine entspannte Geburt – dann übt die Entspannung.

Methode oder Haltung?

Schritt Nummer 3 – Hypnobirthing ist keine Methode, es ist eine innere Haltung. Was meine ich mit innerer Haltung? Hypnobirthing ist mehr, als eine Möglichkeit eine angenehme Geburt zu haben. Es geht um den Blick auf die Geburt und die Frau als Gebärende. Es geht um das Vertrauen in seinen Körper und die Natur. Hypnobirthing ist so viel mehr als nur atmen und entspannen.

Die vorgeschlagenen Techniken lassen sich auch prima in den Alltag integrieren. Warum ist es so schwer die Haltung anzunehmen? Weil wir mit anderen Glaubenssätzen aufgewachsen sind. Deswegen erfordert es viel Zeit und Willenskraft seine Haltung zu ändern. Wenn ihr eine entspannte Geburt wollt, dann um Gottes Willen, entspannt euch regelmäßig. Ja, unsere Gesellschaft bringt uns von klein auf bei, dass wir alles sofort haben können und alles schnell geht, aber so läuft das nun mal leider nicht. Wenn ihr jeden Tag Stress habt und euch nicht in eine entspannte Haltung begeben könnt, dann klappt Hypnobirthing auch nicht. Ihr befindet euch in einem Zustand von Dauer-Stress und auch Entspannung will wie gesagt gelernt sein. Nehmt euch die Zeit, ihr werdet es nicht bereuen.

Ihr müsst loslassen, auf euren Körper und die Natur vertrauen, ihr müsst euch entspannen können.

Freya

Zusammengefasst heißt das: Ihr müsst es wollen, ihr müsst daran glauben, ihr müsst etwas dafür tun und dann müsst ihr euch im richtigen Moment daran erinnern. Klingt zwar anstrengend, aber es heißt nicht umsonst der Wille kann Berge versetzen. Wenn ihr irgendwo in euch noch einen kleinen Zweifel spürt, der sagt „das kannst du eh nicht“ oder „das ist Schwachsinn“, dann kann es sein, dass es nicht funktioniert. Denn dann fehlt euch der Glaube. Ihr müsst loslassen, auf euren Körper und die Natur vertrauen, ihr müsst euch entspannen können. Es hilft nichts, wenn ihr die Übungen macht und in euch dauernd diese kleine nervige Stimme lacht, weil das ja eh nicht funktionieren wird. Bringt diese Stimme zum Schweigen.

Umgebt euch mit Menschen die euch unterstützen bei diesem Vorhaben. Wisst ihr wie oft ich schon gehört habe „das funktioniert nicht“? Ich ignoriere diese Menschen einfach. Wieso sollte ich auch auf jemanden hören, der sich mit dem Thema nie beschäftigt hat? Also Mädels – ihr wollt eure Traumgeburt? Holt sie euch, ich bin mir absolut sicher, dass es funktionieren wird. Ich beginne jetzt schon mit Entspannungsübungen, damit ich wenn es soweit ist meine Traumgeburt haben kann. Ich meditiere, ich mache geführte Hypnosen und ich mache PMR. Es lohnt sich jetzt schon, denn ich bin viel entspannter, ruhiger und ruhe in mir.

Es hilft nichts, wenn ihr die Übungen macht und in euch dauernd diese kleine nervige Stimme lacht, weil das ja eh nicht funktionieren wird. Bringt diese Stimme zum Schweigen. Umgebt euch mit Menschen die euch unterstützen bei diesem Vorhaben. Wisst ihr wie oft ich schon gehört habe „das funktioniert nicht“? Ich ignoriere diese Menschen einfach. Wieso sollte ich auch auf jemanden hören, der sich mit dem Thema nie beschäftigt hat? Also Mädels – ihr wollt eure Traumgeburt? Holt sie euch, ich bin mir absolut sicher, dass es funktionieren wird. Ich beginne jetzt schon mit Entspannungsübungen, damit ich wenn es soweit ist meine Traumgeburt haben kann. Ich meditiere, ich mache geführte Hypnosen und ich mache PMR. Es lohnt sich jetzt schon, denn ich bin viel entspannter, ruhiger und ruhe in mir.

Die selbstbestimmte Geburt

Gibt es noch einen Tipp um das Ganze begreiflicher zu machen? Vielleicht – was bedeutet denn eine selbstbestimmte Geburt eigentlich? Selbstbestimmt – das sagt ja schon ganz viel aus. Man bestimmt etwas selbst. Da schwingt auch Verantwortung mit, der Glaube daran, dass man etwas bestimmen darf/kann/soll, dass man Grenzen setzt und andere diese respektieren. Ihr seht in diesem einen kleinen Wort steckt ganz viel und vor allem ganz viel Macht. Ihr bestimmt darüber, wie ihr euer Kind auf die Welt bringt. Keine Hebamme, kein Arzt, kein Mann und keine Frau hat das Recht euch zu sagen wie eure Geburt ablaufen soll.

Heutzutage gehen viele davon aus, dass die anderen es besser wissen. Sie haben ja so viel Erfahrung damit. Ja, es kann sein, dass ein Arzt viel Erfahrung mit Geburten hat. Doch es kann auch sein, dass er persönlich Kaiserschnitte bevorzugt. Wenn ihr keinen Kaiserschnitt wollt, an so einen Arzt geratet und dann in der Geburt vor eine Wahl gestellt werdet, ohne Unterstützung und mit der Präferenz des Arztes im Hinterkopf, dann kann es leicht passieren, dass ihr einer Behandlung zustimmt, die ihr eigentlich nicht wollt.

Das heißt nicht, dass jeder Arzt Kaiserschnitte bevorzugt oder dass Kaiserschnitte schlecht sind! Das ist nur ein Beispiel dafür, was passieren kann, wenn ihr euch im Vorhinein keine oder nicht ausreichend Gedanken über eure Geburt macht. Macht euch einen Plan, nehmt euch eure Hebamme beiseite oder euren Gynäkologen und besprecht eure Optionen – alle Optionen! Jeder Mensch hat Präferenzen und dann wird eine Option vielleicht unter den Tisch fallen, nicht aus Bosheit sondern weil man sie vergisst oder für irrelevant erachtet. Informiert euch über alle Wege, Behandlungen, Eingriffe und Methoden.

Hypnobirthing heißt ja nicht – ihr müsst auf natürlichem Weg, ohne Schmerzmittel und zu Hause gebären. Es heißt – ihr habt die Wahl.

Freya

Nur wenn ihr alle Informationen habt könnt ihr euch auch entscheiden. Hypnobirthing heißt ja nicht – ihr müsst auf natürlichem Weg, ohne Schmerzmittel und zu Hause gebären. Es heißt – ihr habt die Wahl. Ihr dürft euch entscheiden was sich für euch richtig und sicher anfühlt. Ihr wollt im Krankenhaus mit PDA entbinden? Tut das! Ihr wollt unbedingt einen Kaiserschnitt – okay! Am liebsten würdet ihr zu Hause bleiben? Dann sucht euch eine Hausgeburtshebamme die euch unterstützt.

Es ist so ungeheuer wichtig, dass ihr euer Recht auf eine selbstbestimmte Geburt einfordert. Nur durch die Änderungen im Kleinen wird sich auch im Großen etwas ändern. Nur wenn wir auf unsere Rechte bestehen, können wir unsere Grenzen verteidigen!

Du willst dich in das Thema Hypnobirthing einarbeiten? Dann besorg dir direkt das Buch*.