Du solltest immer zuerst in deine Mitte kommen, bevor du Entscheidungen triffst oder handelst. Doch was zur Hölle ist das eigentlich? Deine Mitte? Wie findet man die und was macht die so tolles? Ich will heute versuchen ein wenig mehr Klarheit in dieses Thema zu bringen.

Was ist die eigene Mitte?

Die eigene Mitte ist ein Zustand in dem man vollkommen in Kontakt mit sich selbst ist. Mit seinen Gefühlen, Wünschen, Zielen, Hoffnungen und seinem wahren Wesen. Klingt jetzt sehr kompliziert und esoterisch, aber ist es eigentlich nicht. Wenn wir in einem Moment gerade vollkommen ruhig sind, wir nicht von Ängsten getrieben werden und ganz klar sagen können „Das will ich!“ oder „Das will ich nicht!“, dann sind wir in unserer Mitte.

Wenn wir aus dem Gedankenkarusell aussteigen können, es schaffen den Kritiker zum Verstummen zu bringen und einfach nur sind. Ich könnte jetzt noch hunderte von Beispielen anführen, doch ich denke ihr wisst langsam was ich meine.

Wie komme ich in meine Mitte?

Man kann diesen Zustand auf verschiedene Arten erreichen. Zum Beispiel durch Sport. Klingt im ersten Moment etwas abwegig, aber eigentlich kennen die meisten diesen ruhigen Zustand, wenn der Kopf „abschaltet“, wir „im Flow“ sind und wir einfach nur sind. Das ist deine Mitte. Es ist ein Zustand von Ruhe, Klarheit, Gelassenheit und auch Liebe. In diesen Momenten wissen wir, wir handeln nicht aus einer Angst heraus, sondern aus reiner Liebe. Aus Liebe zu uns selbst oder anderen ist hierbei egal.

Andere Möglichkeiten um in die Mitte zu kommen sind zum Beispiel Meditation, Traumreisen, Achtsamkeitstraining, Progressive Muskelentspannung. Alles was dich wegbringt aus deinem Kopf und wieder in deinen Körper. Wir müssen endlich lernen wieder zu fühlen und nicht nur zu denken!

Und warum sollten wir aus unserer Mitte heraus handeln?

Sollte das bisher nicht ganz klar geworden sein – Entscheidungen aus Angst sind in den meisten Fällen eine Katastrophe. Denk mal zurück an deine letzten Entscheidungen die nicht so ausgingen wie gewollt. Warst du beim Zeitpunkt der Entscheidung gefasst und ruhig oder hast du sie in einem Moment der Angst getroffen? Angst muss übrigens nicht lebensbedrohlich heißen!

Ich meine mit Angst zum Beispiel die Angst vor der Zukunft. Der Satz „Ich muss doch an meine Zukunft denken!“ ist zum Beispiel keine Logik sondern einfach nur Angst! Auch in Bezug auf Beziehungen werden wir selten von Liebe geleitet. „Was mache ich nur ohne ihn?“ ist keine Liebe sondern Abhängigkeit. Egal in welchem Bereich, wenn dein Kopf rattert und Gründe vorschiebt, warum etwas unbedingt gehen muss oder auf gar keinen Fall gehen kann, dann steckt immer eine Angst dahinter.

Wie kann ich diese Angst auflösen?

Da gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, je nachdem was dir hilft und wo du stehst. Ich habe einen eher spirituellen Zugang gefunden um die Lügen und die Angst loszulassen. Andere bevorzugen eventuell einen wissenschaftlicheren Zugang. Ein wichtiger erster Schritt ist die Bewusstwerdung. Wenn dir bewusst wird, dass du nicht aus Liebe sondern aus Angst handelst, dann kannst du dich umentscheiden.

Womit wir wieder bei der Verantwortung angekommen sind! Alles in deinem Leben ist eine Entscheidung. Die Frage ist nur – triffst du sie bewusst oder lässt du sie für dich treffen? Übernimmst du die Verantwortung und änderst etwas oder lässt du dich vom Leben umherwerfen wie einen Ast der auf einen Wasserfall zurast? Du hast die Wahl!

Wenn ihr wissen wollt, was mir geholfen hat, dann schreibt mir ruhig eine E-Mail! Ich kann euch gerne mehr erzählen, wenn es euch interessiert.